window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-57164603-1', 'auto'); ga('require', 'GTM-WLBQSB7'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Die Einheiten bei Leuchtmitteln | Licht-Erlebnisse.de

Die Einheiten bei Leuchtmitteln

Seit es immer mehr verschiedene Leuchtmittel auf dem Markt gibt, wird es für die Verbraucher immer schwieriger. Unter einer 40W-Glühbirne kann sich eigentlich jeder etwas vorstellen, doch ganz so einfach ist es meistens nicht mehr. Neben der Wattzahl werden Lumen- und Kelvinwerte angegeben, die für die Helligkeit und Farbe eines Leuchtmittels beachtet werden müssen. Watt, Kelvin, Lumen: Wir geben einen Überblick.

Die Wattzahl: Kennzahl für den Stromverbrauch

Die Einheit Watt sagt grundsätzlich erstmal nichts absolutes über die Helligkeit eines Leuchtmittels aus, und auch auf die Farbtemperatur kann man keine Rückschlüsse ziehen. Dass jeder weiß, was für Licht eine 40W-Glühbirne abgibt und wie eine mit 60W aussieht, liegt daran, dass beides Glühbirnen sind, die gleich gebaut sind und gleich funktionieren.

Die Wattzahl, oder auch „Wattierung“ eines Leuchtmittels gibt nur Aufschluss darüber, wieviel Strom ein Leuchtmittel verbraucht. Eine Glühbirne mit 60W sind es 0,06kW pro Stunde, bei einer mit 40W dementsprechend 0,04kW. Bei einem Strompreis von 28 Cent die KWh kostet eine 60W Glühbirne also pro Stunde rund 1,7 Cent, eine mit 40W etwa 1,1 Cent.

Kelvin: Eine Einheit für Temperatur?

Vielleicht kommt sie dem ein oder anderen aus der Schule bekannt vor, diese Einheit. Richtig, eigentlich ist Kelvin nämlich eine Einheit für die Temperatur: 0° Kelvin ist der absolute Nullpunkt: -273,15° Celsius. Doch was macht die Einheit jetzt auf den Verpackungen unserer Leuchtmittel?

Kelvin ist auch die Einheit der Farbtemperatur, also ein Maß für den Farbeindruck einer Lichtquelle. Abgeleitet wird sie tatsächlich von einer Temperatur, die Herleitung dafür kannst du bei Interesse hier nachlesen. Für den Alltag ist es allerdings ausreichend, die groben Größenordnungen der Farbtemperatur und ihre Kelvinwerte zu kennen. Das Licht einer Kerze beispielsweise hat etwa 1500K, helles Tageslicht bei wolkenlosem Himmel um die Mittagszeit bringt es locker auf 20.000K.

Bei des Auswahl deines Leuchtmittel wirst du hauptsächlich auf Kelvinangaben zwischen 2500K und 7000K stoßen. Leuchtmittel, die Kelvinwerte von unter 3300K aufweisen, gelten als warmweiß. Sie spenden gelbliches Licht, das als besonders gemütlich und behaglich empfunden wird - es ähnelt auch dem der Glühbirne und wird besonders gern im Wohnzimmer verwendet. 3300K bis 5300K werden gewöhnlich als neutralweißes Licht eingeordnet. Das wirkt sachlich und schlicht - aber auch künstlich. Höhere Kelvinwerte stehen dann für tageslichtweißes (kaltweißes) Licht, das heißt, dass seine Farbtemperatur der des Tageslichtes ähnlich ist. Es lässt sich besser als wärmeres Licht mit natürlichem Tageslicht kombinieren, wirkt konzentrationsfördernd und anregend. Es ist das ideale Licht zum Arbeiten, da es anders als warmweißes Licht nicht ermüdet. Deswegen findet man tageslichtweißes Licht in den meisten öffentlichen Gebäuden und in beinah allen Büros. Welche Lichtfarbe letztlich privat die richtige für Sie ist, entscheidet neben dem persönlichen Geschmack meist der Einsatzort des Leuchtmittels: Warmweißes Licht eignet sich gut für eine behagliche Atmosphäre im Wohnzimmer, tageslichtweiße Leuchtmittel leisten dank ihrer konzentrationsfördernden Wirkung im Arbeitszimmer gute Dienste.

Lumen - Die Einheit des Lichtstroms

Lumen, abgekürzt „lm“, ist sicherlich die am wenigsten bekannte Einheit unter den Dreien. Sie steht für den Lichtstrom - aber was ist das? Der Lichtstrom ist die Gesamtmenge des sichtbaren Lichtes, das von einer Lichtquelle ausgeht. Wichtig ist die zusätzliche Angabe von Lumen deshalb, weil der Lichtstrom, anders als die Farbtemperatur, unabhängig von der Farbe des ausgesendeten Lichtes ist. Um warmweißes Licht zu erzeugen, wird etwas mehr Energie benötigt als für kaltweißes Licht derselben Lumenzahl, so dass trotz gleichen Leuchtmitteltyps (z.B. Sparlampe) die angegebene Wattzahl zu leicht unterschiedlichen Helligkeiten führen kann.

Zur Einordnung: Eine herkömmliche 40W-Glühbirne bringt es auf gut 400lm, eine normale Neonröhre schon auf etwa 3500lm.

Zusammenhänge der Einheiten bei Leuchtmitteln

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Sicherlich ist dir aufgefallen, dass Energiesparleuchtmittel, LED und Halogen meist deutlich niedrigere Wattzahlen haben als die alten Glühbirnen. Das bedeutet aber nicht, dass sie weniger hell sind, sondern nur, dass sie weniger Energie verbrauchen. Jede dieser Leuchtmittelsorten hat einen eigenen Bereich, in dem sich die Wattzahl normalerweise befindet. Die abgegebene Lichtmenge pro verbrauchtem Strom, kurz Lumen pro Watt (lm/W), ist bedingt durch die verschiedenen Funktions- und Bauweisen der verschiedenen Leuchtmittel. Je weniger Strom für die gleiche Lichtmenge benötigt wird, desto höher ist die Effizienz bzw. der Wirkungsgrad eines Leuchtmittels. Genau deswegen wurde die Glühbirne abgeschafft: Sie ist mit etwa etwa 9-18 lm/W sehr ineffizient, da die meiste Energie nicht für Licht, sondern Wärme verbraucht wird. Zum Vergleich: LEDs bringen es, je nach Typ und Qualität, auf das bis zu Zehnfache.

Der Lichtstrom ist also abhängig von der Wattzahl, allerdings können durch verschiedene Bauweisen, Materialien usw. größere oder kleinere Ströme aus dem Stromverbrauch erreicht werden. Größere Lumenwerte bedeuten dabei mehr Helligkeit, unabhängig von der Farbe des Lichtes.

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