window.ga=window.ga||function(){(ga.q=ga.q||[]).push(arguments)};ga.l=+new Date; ga('create', 'UA-57164603-1', 'auto'); ga('require', 'GTM-WLBQSB7'); ga('set', 'forceSSL', true); ga('set', 'anonymizeIp', true); ga('require', 'displayfeatures'); ga('require', 'cleanUrlTracker'); ga('require', 'outboundLinkTracker'); ga('require', 'ec'); ga('send', 'pageview'); ga('set', 'nonInteraction', true); setTimeout("ga('send', 'event', 'read', '20 seconds')", 20000); Schattenspiel - traditionsreiches Lichttheater | Licht-Erlebnisse.de

DIY Schattenspiel - traditionsreiches Lichttheater

Wer hat das nicht schon einmal selbst gemacht - einfache, kleine Figuren mit den Händen, deren Schatten aussieht wie ein Hundekopf oder ein Vogel. Dazu braucht man nicht mehr als seine Hände, eine Wand als Projektionsfläche und eine Lichtquelle auf der entgegengesetzten Seite. Doch das ist nur eine einfache Form des Schattenspiels, das eine sehr traditions- und facettenreiche Unterhaltungsform ist - und dabei so leicht nachzumachen.

Eine kleine Weltreise

Schattentheater

Das Schattenspiel, auch Schattentheater genannt, stammt ursprünglich aus Asien, genauer gesagt aus China, Thailand und Indonesien. Bekannte und traditionsreiche Theater, die diese Kunstform beheimateten, haben dort eine lange Tradition, die bis in unser Mittelalter reicht. Von dort aus verbreitete sich das Schattenspiel über Kleinasien, also die heutige Türkei, bis nach Griechenland. Im 18. und 19. Jahrhundert, zur Zeit der Romantik, erfreute sich das Spiel mit den Schatten in Europa größter Beliebtheit.

Es hielt Einzug auf wichtigen Bühnen und rückte so weit in den Fokus, das auch in Deutschland an der Technik der Lichtspiele gefeilt wurde.

Die Funktionsweise

Wenn man die Schatten nicht auf eine Wand werfen will, sondern sie für ein Publikum (zum Beispiel in einem Theater) sichtbar machen möchte, benötigt man drei Dinge: Eine Lichtquelle, Figuren und eine Leinwand (oder etwas Vergleichbares).

Die Funktionsweise eines Schattenspiels

Die Lichtquelle sendet Licht aus, das zunächst einmal auf die Leinwand trifft. Von vorn aus dem Publikum betrachtet, ist die Leinwand jetzt gleichmäßig erhellt. Führt man nun ein beliebiges Objekt zwischen die Lichtquelle und die Leinwand, fängt es das Licht über seine volle Größe ab, so dass dort, wo sich das Objekt befindet, kein Licht auf die Leinwand fallen kann - es wirft einen Schatten. Dadurch, dass die Zuschauer jedoch auf der anderen Seite der Leinwand sitzen, bleibt das Objekt selbst für sie unsichtbar.

Zunächst wurden als "Schattenwerfer" einfache, zweidimensionale Figuren verwendet, die nah vor der Leinwand geführt wurden. Inzwischen werden häufig bewegte Figuren eingesetzt, denen zu Beispiel über Schnüre und Leinen Leben eingehaucht wird, oder es bewegen sich Menschen zwischen Lichtquelle und Leinwand.

Um das Schattenspiel abwechslungsreicher zu gestalten, gibt es natürlich neben weiteren Figuren oder der Verwendung von Ton die Möglichkeit, mit der Schärfe der dargestellten Objekte zu spielen: Punktförmige Lichtquellen, zum Beispiel Halogenspots, ermöglichen eine sehr scharfe Schattenbildung. Je weiter sich der Schauspieler oder das Objekt dann von der Leinwand entfernen, desto unschärfer und verzerrter erscheint der geworfene Schatten. Sogar Farbe kann ins Spiel gebracht werden: Durch bunte Folien wird das Licht nicht vollständig abgefangen, sondern kann durchscheinen und wird als Farbtupfer auf der Leinwand sichtbar.

DIY - Schattenspiel selber machen?

Klar! Es eignet sich deshalb besonders gut, weil man eigentlich nichts braucht, was man nicht schon Zuhause hat oder aber sehr leicht bekommen kann: Eine Lichtquelle; am Besten eignen sich hier starke Spots, Baustrahler oder größere Taschenlampen; eine "Leinwand"; hier tut es ein großes, weißes Betttuch; und natürlich die Darsteller: Entweder versucht man sich selbst als Schauspieler oder aber versucht sich im Basteln: Schablonen für tolle Figuren sind im Bastelgeschäft oder im Internet leicht zu finden, meist wird auch dafür nur Tonpapier, Leim und Schere benötigt.

Vielleicht ist ein kleines Schattenspiel der Erfolg für den nächsten Kindergeburtstag?

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