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Jugendstil - was ist das?

Das Wort haben sicherlich die Meisten schon einmal gehört: Jugendstil-Architektur, Jugendstil-Gemälde, Jugendstil-Möbel, Jugendstil- Lampen, Jugendstil-Geschirr … Der Jugendstil scheint beinah überall zu sein. Kein Wunder, denn diese Stilrichtung bietet für Viele einen willkommenen Kontrast zu modernem Design, das auf schlichte Formen setzt. Wir erklären, wie diese besondere Stilrichtung entstand, und was sie heute ausmacht.

Geschichte und Erkennungszeichen

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Allgemein gesagt ist der Jugendstil, oder auch art nouveau, eine kunstgeschichtliche Epoche, die sich um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert entwickelt hat. Sie genau einzugrenzen ist nicht einfach, da sie schon zu ihrer Entstehungszeit aus vielen, verschiedenen Strömungen bestand. Ganz grundsätzlich sind typische Kennzeichen des Jugendstils geschwungene Linien und die großflächige Verwendung von floralen Ornamenten, wie etwa Magnolien oder Lilien.

Oftmals fallen gerade Möbel aus dieser Epoche durch ihre Asymmetrie auf, da sie sich mehr dem Körper als der Geometrie anpassten.

Eine ganzheitliche Kunst

Der Jugendstil wollte Kunst und Leben verbinden. Das heißt, er wollte die Kunst in alle Lebensbereiche bringen. Nicht mehr nur das Gebäude, in dem man wohnte, sollte passend gestaltet sein, sondern auch die Bilder, Möbel und Dekoration darin. Die Idee einer ganzheitlichen Kunst war zu dieser Zeit zwar nicht neu, aber sie war ein klarer Gegensatz zu der damals vorherrschenden Vorstellung von „hoher“ Kunst, die mit der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung nicht viel gemein hatte. Durch die industrielle Revolution wurde es möglich, aufwendig verzierte Gebrauchsgegenstände für eine breitere Masse bezahlbar zu machen: Zeitintensive und damit kostspielige Handarbeit konnte großteils durch Maschinen abgenommen werden, reich verzierte Metallgegenstände oder Geschirrservices wurden in maschineller Großproduktion hergestellt.

Jugendstil heute

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Heute werden Möbel, Leuchten und Gebrauchsgegenstände, die stilistisch dem Jugendstil zuzuordnen sind, als aufwendig verziert und prunkvoll gestaltet wahrgenommen. Sie erinnern an den damals neuen Reichtum der Mittelschicht und vermitteln das Flair von Überfluss und der „guten alten Zeit“.

Leuchten im Jugendstil, oft auch klassische Leuchten genannt, sind oftmals in Antikfarben wie Antik-Gold oder Bronze gehalten. Sie sind aufwendig gestaltet. Florale Muster, goldfarbene Verzierungen und milchige Gläser für eine gleichmäßige, warme Lichtverteilung sind typisch für Leuchten im Jugendstil.

Sie sind die perfekte Ergänzung zu einer Einrichtung, die bereits in diese Richtung geht - oder aber ein herausragender Blickfang in einem außergewöhnlichen Stil. Besonders gut passen Jugendstilleuchten zu Holzmöbeln und einer warmen, gemütlichen Wohnatmosphäre - allerdings können einzelne Leuchten auch in einer topmodern eingerichteten Wohnung das gewisse Extra sein.

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