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Lichtausbeute: Watt und Lumen

Über Jahrzehnte war die Glühbirne das Maß aller Dinge. Deswegen wissen die meisten Verbraucher genau, wie hell Glühbirnen mit 40, 60 oder 100 Watt sind. Mit ihrer Abschaffung und durch die Alternativen, die aufkamen, war Watt auf einmal kein sinnvolles Maß mehr für die Helligkeit eines Leuchtmittels. Stattdessen sind die Einheit Lumen und der Begriff Lichtausbeute wichtig geworden. Doch was ersetzt jetzt die 60W Glühbirne?

Warum „Watt“ mal sinnvoll war

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Dass die Helligkeit von Leuchtmitteln über eine lange Zeit nur in Watt angegeben wurden, hat einen einfachen Grund: Es handelte sich beinah immer um Glühbirnen, die alle die gleiche Bau- und Funktionsweise hatten – und deswegen aus 40W oder 60W immer annähernd die gleiche Helligkeit holten.

Allerdings ist die Lichtausbeute dieser Glühbirnen sehr schlecht, weswegen sie abgeschafft wurden: Glühlampen bringen es im Schnitt nur auf 10-15 Lumen pro Watt (lm/W). Andere Leuchtmittel haben hier deutlich bessere Werte, sie schaffen mehr Licht aus der gleichen Wattzahl. Und weil sich z.B. Halogenleuchten noch einmal anders verhalten als LED, ist die reine Wattzahl als Angabe der Leuchtkraft inzwischen aus der Mode gekommen: Sie allein lässt keinen Rückschluss mehr auf die Helligkeit eines Leuchtmittels zu. Als Angabe für den Stromverbrauch ist sie aber natürlich wichtig.

Watt zu Lumen - die Umrechnung

Werfen wir zunächst einen Blick auf Halogenleuchtmittel: Sie verbrauchen unter allen Alternativen zur Glühbirne am Meisten Strom, sprich, haben die schlechteste Lichtausbeute: Etwa 20 lm/W schaffen die meist mit Stecksockel verbauten Leuchtmittel. Ein Halogenleuchtmittel mit 20W hätte also dementsprechend etwa 20x20=400lm. Zum Vergleich: 400lm entsprechen in etwa dem Lichtstrom einer Glühbirne mit 40W – so würde für die gleiche Helligkeit ca. die Hälfte an Strom gespart.

Am häufigsten werden inzwischen Energiesparlampen, kurz ESL, verwendet. Die haben eine Lichtausbeute von 50-60 lm/W, sind also ca. 5-mal effizienter als eine Glühlampe. Als Faustregel lässt sich also für Energiesparleuchten formulieren: Die Wattzahl einer Glühbirne geteilt durch 5 ergibt in etwa die Wattzahl, die eine ESL für die gleiche Helligkeit haben sollte.

Der letzte große Bereich sind LEDs. Die sind bekanntermaßen die effizientesten Leuchtmittel auf dem Markt – allerdings auch die mit den größten Qualitätsschwankungen. So reicht die Lichtausbeute bei LEDs von etwa 60-100lm/Watt. Hier also eine Faustregel aufzustellen, ist recht schwierig – bei LEDs der Mittelklasse kann man aber in etwa von einem Faktor 8 ausgehen: Wattzahl der Glühbirne geteilt durch 8 ergibt in etwa die Wattzahl einer vergleichbaren LED.

Nur Glühbirnen machen gemütliches Licht?

Falsch! Weder Watt noch Lumen sagen vorher, welche Lichtfarbe ein Leuchtmittel hat. Oft werden gerade LEDs mit dem Vorurteil bedacht, dass sie kaltes, ungemütliches Licht spenden. Hier lohnt sich aber ein genauer Blick auf die Verpackung: Die Einheit der Lichtfarbe ist Kelvin, und ist beinah immer mit angegeben. Warmes, gemütliches Licht, das dem der Glühbirne ähnelt, hat zwischen 2700 und 3000K – und inzwischen gibt es selbstverständlich sowohl ESL als auch LED, die sich genau in diesem Farbspektrum bewegen.

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