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Inhaltsverzeichnis: 

Halogenleuchten
Leuchten mit Bewegungsmelder
Lavalampen
Kinderlampen
LED Leuchten
Energiesparleuchten
Hausnummernleuchten
Badleuchten
Lichtfarben
Lumen – technische Einheit der Lichthelligkeit
OLED

Halogenleuchten

Halogenleuchtmittel und -lampen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Der Stromfluss erzeugt eine große Hitze, so dass kleine Teile vom Wolframdraht verdampfen und mit einem „Halogen“-Gasgemisch reagieren. Bekannte Fassungen von Halogenleuchtmittel wären G9, GU10, R7s. Allerdings finden sich aktuell auch preisgünstige Eco-Halogen Leuchtmittel, die herkömmliche Glühbirnen mit E14- oder E27 Fassung ersetzen können. Dadurch sind diese Leuchtmittel wahre Allrounder und können sogar problemlos bei Außenleuchten mit Bewegungsmelder eingesetzt werden. Herausragendes Merkmal von Halogenern ist die gute Farbwiedergabe, d.h. die Farben der zu beleuchtenden Flächen werden nicht verfälscht wiedergegeben. Somit eignen sie sich hervorragend für den Einsatz in Badleuchten oder auch bei Küchenlampen. Nachteilig an Halogenleuchten ist jedoch die starke Hitzeentwicklung (Verbrennungsgefahr). Auch wenn sie etwas energiesparender als herkömmliche Glühbirnen sind, so können sie jedoch weder Energiesparlampen oder LEDs das Wasser reichen.

Leuchten mit Bewegungsmelder

Leuchten mit Bewegungsmelder erfüllen einen einfachen Zweck: Sie reagieren nur, wenn jemand in der Nähe ist und schalten sich nach einer bestimmten, meist zu definierenden Zeit selbstständig wieder ab. Das schafft nicht nur Sicherheit, sondern schont auch den Geldbeutel. Sensorleuchten gibt es sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Gerade Außenleuchten mit Bewegungsmelder erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit – ob nun an der Eingangstür oder der Hofzufahrt. Der integrierte Dämmerungsschalter sorgt dafür, dass die Funktion erst im Dämmerungszustand, und somit nicht bereits tagsüber, in Kraft tritt. Häufig lassen sich Einstellungen an der Helligkeitsempfindlichkeit des Sensors und der Nachbrenndauer nach Aktivierung des Sensors stufenlos vornehmen. Manche Sensoren erlauben zusätzlich die Einstellung der Sensorreichweite. Am häufigsten kommt die „PIR“Technik zum Einsatz (=“passive infrared“). Diese Bewegungsmelder reagieren also auf alles, was sich bewegt. Seltender sind die wärmegesteuerten Sensoren. Exklusiv und technisch höchst ausgereift sind Sensoren der Firma „Steinel“. Diese Markensensoren sind teilweise selbstlernend, so dass nicht jede Katze oder im Wind wehender Busch die Leuchte aktiviert. Außenleuchten mit Bewegungsmelder finden vorwiegend als Wandlampen Ihren Einsatz, weniger als Pollerleuchten. Bei der Montage an der Hauswand ist eine ausreichende Montagehöhe von 2 bis 2,5m zu beachten, um die Leistungsfähigkeit optimal zu gewährleisten. Pollerleuchten oder Weglampen mit Bewegungsmelder haben meist nicht die gleiche Reichweite wie Wandleuchten.

Lavalampen

Ende der 1960er Jahre war die Lavalampe ganz groß im Kommen und erlebt aktuell wieder eine echte Renaissance. Diese fast schon hypnotisch wirkenden Lampen sind mittlerweile in verschiedenen Größen (von 30 bis ca. 100 cm) und Formen erhältlich und für jeden Raum ein echter Hingucker. Ob Lavalampe oder Glitterleuchte (=freischwebene Glitter statt Wachskugeln): Die Vielfalt und Farbkombinationen sind nahezu unerschöpflich. Wie genau funktionieren Lavaleuchten nun eigentlich? In der Leuchte befinden sich 2 verschiedene Stoffe, nämlich eine meist bunt gefärbte Flüssigkeit und buntes Wachs. Das Wachs ist schwerer und befindet sich deshalb anfangs am Boden der Lavalampe. Das Leuchtmittel, dass im Sockel der Lava- oder manchmal auch „Magmalampe“ genannt ist, erwärmt das Wachs. Dadurch verliert es an Dichte und steigt auf. Oben im Glaskolben kühlt sich das Wachs wieder ab und sinkt nach unten. Auf Grund des benötigten Wärmeeffekts sind Energiesparlampen und LEDs für Lavalampen leider ungeeignet – sondern es müssen allgemeine Gebrauchsleuchtmittel oder Halogenleuchtmittel verwendet werden. Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Lavalampen benötigen gerade im Erstbetrieb durchaus 2 Stunden und länger bis sich der gewünschte „Lavaeffekt“ einstellt. Das Wachs ist kalt und muss erst einmal gut durchwärmen. Entscheidend ist auch die Raumwärme. Bei unter 20°C Raumtemperatur kommen einige Lavalampen nicht richtig in Betrieb. Je größer die Lavalampe und je schwächer das Leuchtmittel ist, desto schwieriger wird es.

Kinderlampen

Farbenfrohes und zweckdienliches Licht vereint Was den Erwachsenen das Wohnzimmer ist, ist Kindern Ihr eigenes Reich. Hier wird gespielt und gelernt, getobt und geschlafen – hohe Anforderungen für die Beleuchtung eines einzigen Raumes. Einen echten Allrounder unter den Kinderlampen gibt es leider nicht. Schreibtischlampen leisten gute Dienste fürs Lernen, Malen oder Basteln. Eine Kinderzimmer-Deckenleuchte spendet dabei die Grundhelligkeit. Nicht zu vergessen ist ein Nachtlicht mit gedämpftem Licht, das den Schlaf nicht stört, aber für ausreichend Sicherheit sorgt. Kinderlampen gibt es in vielen verschiedenen Formen und Farben. LED Leuchten haben allerdings auch hier schon sehr starken Einzug erhalten und sind den quecksilberhaltigen Energiesparlampen in der Regel vorzuziehen.

LED Leuchten

LED steht für „light-emitting diode“ - „Lichtaussendene Dioden“. Diese Technologie ist seit Jahrzehnten bekannt, aber erst seit einigen Jahren „richtig im Kommen“. Stellten anfänglich die sehr hohen Anschaffungskosten noch ein großes Hindernis dar, so sind LED Lampen und LED Leuchtmittel heute bereits zu erschwinglichen Preisen käuflich zu erwerben. Unterschieden werden muss zwischen fest verbauten LED Modulen, die jedoch nach einem Ausfall die ganze Leuchte unbrauchbar machen, und wechselbaren LED Leuchtmitteln. Diese Leuchtmittel gibt es in nahezu allen handelsüblichen Fassungsformen: E27 (um z.B. die 60W Glühbirne zu ersetzen). , E14, GU10, G9 etc. Diese Leuchtmittel können einfach die bisher verwendeten ersetzen – ohne technische Nachteile. Die Vorteile von LEDs gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln und Energiesparlampen wären: Sie haben keine Verzögerung beim Einschalten – und sind somit auch für Außenleuchten mit Bewegungsmelder verwendbar, sie erzeugen nur noch sehr wenig Wärme, haben eine sehr gute Energieeffizienzklasse (A bis A++) und sind somit sehr energiesparend, die lange Lebensdauer (30 000 bis 100 000 Stunden) und sie enthalten auch kein Quecksilber und sind somit weniger gesundheitsschädlich als Beispielsweise Energiesparlampen. Allerdings besteht der Nachteil immer noch in den Kosten. Gerade qualitativ hochwertige LEDs sind gegenüber vergleichbaren Leuchtmittel wesentlich kostenintensiver in der Anschaffung. Bei einem häufigen Gebrauch sollten sie allerdings schnell den Anschaffungspreis durch die wesentlich niedrigeren Energiekosten mehr als kompensieren. LEDs gibt es in unterschiedlichen Helligkeiten und können durchaus mit herkömmlichen Leuchtmitteln konkurrieren – sowohl fest verbaute LEDs in Leuchten, als auch LED Leuchtmittel. Auch der Vorwurf, LEDs würden ein „kaltes, unangenehmes Licht“ erzeugen, kann so nicht mehr gelten. Die Farbwiedergabe qualitativer LEDs ist nicht schlechter als von normalen Glüh- und Sparlampen. Somit eigenen sie sich hervorragend für „farbsensible“ Bereiche wie es bei Badleuchten oder Küchenlampen gefordert ist. LEDs sind auch in verschiedenen Lichtfarbtönen erhältlich: Von Warmweiß (2700 bis 3500 Kelvin), über neutralweiß (3500 bis 6000 Kelvin) und Kaltweiß (über 6000 Kelvin) erhältlich. Die aus der Vergangenheit bekannten „kalten“ LEDs wurden längst ersetzt durch warmweiße für den Wohnbereich, wobei natürlich gerade für den öffentlichen- und Gewerbebereich auch kaltweiße Lösungen existieren. Es ist also was für jeden Geschmack dabei.

Energiesparleuchten

Energiesparlampen und Leuchtmittel produzieren deutlich weniger Wärme als die Glühbirne und verbrauchen deshalb natürlich für die gleiche Lichtmenge weniger Energie. Als Faustregel kann der Faktor 5 für die Umrechnung genommen werden. Um die Lichtmenge einer 60W Glühbirne zu erzeugen, benötigt man mindestens eine 12 Watt Energiesparlampe. Auch die Haltbarkeit ist in der Regel höher als bei normalen Glühbirnen. Durchschnittliche Haltbarkeitsdauern von 8000 bis 10 000 Stunden sind keine Seltenheit (gegenüber ca 1000 Stunden einer normalen Glühbirne und 2000 eines Halogenleuchtmittels). Allerdings besitzen herkömmliche Energiesparlampen auch einige entscheidende Nachteile. Sie enthalten Quecksilber. Dieser hochgiftige Stoff wird für den chemischen Prozess innerhalb des Leuchtmittels benötigt. Deshalb gehören ausgediente Energiesparlampen nicht in den Haus-, sondern in den Sondermüll! Abzuraten wäre auch ein Einsatz in sensible Bereich, wie etwa Kinderlampen. Zum anderen benötigen viele Energiesparlampen im Gegensatz zu LEDs eine gewisse Anlaufzeit, bis sie ihre volle Helligkeit erreichen. Während dieser Zeit benötigen Sie mehr Strom als nach dieser Anlaufzeit. Auch schadet ein häufiges An- und Ausschalten den Leuchtmitteln, so dass ihre Lebensdauer stark eingeschränkt wird. Energiesparlampen sind also eher für einen längeren Gebrauch geeignet, weniger für Durchgangsräume und ebenso weniger für Innen- und Außenleuchten mit Bewegungsmelder. Trotz einiger Nachteile sind Energiesparlampen gegenüber qualitativ gleichwertigen LED Leuchtmitteln immer noch unschlagbar im Preis- Leistungsverhältnis. Zwar sparen LEDs noch ein wenig mehr Energie, aber der Unterschied ist gegenüber zur Glühbirne nicht annäherungsweise so stark. Somit bilden sie eine gute Übergangslösung für dauerhaft genutzte Räume, ohne häufiges An/Ausschalten (wie es z.B. bei Leuchten mit Bewegungsmelder der Fall wäre) bis gleichwertige LED Leuchtmittel preislich konkurrieren können.

Hausnummernleuchten

Klein, unauffällig und zweckdienlich – das erwartet die Mehrheit von Hausnummernleuchten. Sie dienen dazu, ein Haus auch im Dunkeln zu finden und gleichzeitig als Orientierungslicht in dunklen Eingangsbereichen. Unterscheiden muss man Hausnummernleuchten mit Solarbetrieb, die keinen weiteren Stromanschluss benötigen und an das 230 Volt Stromnetz angeschlossene Wandleuchten. Solarleuchten sind sehr einfach zu installieren und geben ein dezentes Licht. Allerdings sind diese von der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Akkus abhängig. Sollte der Akku zu schwach werden, so geht der Leuchte mitten in der Nacht das „Licht aus“. Das kann normalen Wandleuchten mit festen Stromanschluss nur passieren, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wird. Diese sind allerdings aufwendiger in der Installation und bilden durch den direkten Stromkontakt immer ein höheres Risiko. Allerdings können diese wesentlich heller leuchten als Solarlampen, was beispielsweise bei straßenseitig sehr weit entfernten Häusern von Vorteil sein kann. Einige qualitativ sehr wertige LED Solarleuchten haben einen integrierten Bewegungsmelder. Beispielsweise bietet der deutsche Produzent Steinel Außenleuchten mit Bewegungsmelder – welche gleichzeitig als Hausnummernleuchten dienen – an. Diese Wandleuchten schalten sich in der Dämmerung automatisch ein und haben eine gewisse Grundhelligkeit. Sobald jemand durch den Erfassungsbereich des Bewegungsmelders läuft, schaltet die Außenleuchte auf 100% Helligkeit und spendet so wesentlich mehr (Orientierungs-) Licht. Nach einer gewissen Zeit schaltet die Leuchte wieder zurück auf die voreingestellte Grundhelligkeit. Die Auswahl von guten Hausnummernleuchten ist letztendlich eine Sache der persönlichen Vorlieben und des Geldbeutels. Es gibt hier bereits günstige Leuchten, allerdings häufig mit einer geringeren Haltbarkeit, aber auch qualitativ hochwertige Leuchten mit vielen Zusatzfunktionen.

Badleuchten

Badezimmerleuchten sollten für den Alltagsbetrieb vorwiegend funktional sein. Allerdings kann das Bad mit der richtigen Beleuchtung auch zu einer echten Wohlfühloase werden. Rund 26 Minuten verbringt der Durchschnittsdeutsche täglich im Bad – die meiste Zeit davon Morgens und Abends. Diese Zeiten sind besonders wichtig für unseren Biorhythmus. Für eine Grundhelligkeit sorgen zunächst Badleuchten für Wand oder Decke. Diese sollten jedoch nicht zu hell sein und in einem warmweißen oder neutralweißen Farbton mit blendfreiem Licht gehalten sein. Sehr wichtig ist eine gute Spiegelbeleuchtung, da hier tägliche Aufgaben wie Rasieren oder Schminken erfolgen. Zu achten wäre auf einen guten Farbindex der Badleuchten und/oder der verwendeten Leuchtmittel. Je höher der Farbindex, desto besser und unverfälschter werden die Farben (und somit auch einzelne Barthaare und unschön geschminkte Stellen) wieder gegeben. Das Sonnenlicht hat dabei den Farbwiedergabeindex Ra von 100 – die Farben werden als „naturgetreu“ wieder gegeben. Für Badleuchten empfiehlt sich ein Farbwiedergabeindex von mindestens 85. Besonders Halogenleuchtmittel, aber auch einige LEDs erfüllen diesen Zweck sehr gut. Die genauen Werte dazu finden Sie in der Beschreibung oder auf der Verpackung des jeweiligen Leuchtmittels. Damit der Wohlfühlfaktor im Bad nicht zu kurz kommt, sollte auch hier auf entsprechendes Licht geachtet werden. LED Stripes können flexibel und unkompliziert an nahezu jeder Stelle in Stromanschlussnähe (Achtung: Hier unbedingt auf die Schutzklassen und die Absicherung achten) angebracht werden. Ob nun Farbwechsel- oder nur warmweiße LEDs – gemütlich muss es sein!

Lichtfarben

Die Farbe des ausgesendeten Lichtes entscheidet maßgeblich über die Stimmung und Atmosphäre, die in einem Raum vorherrscht. Es gibt keine „richtige“ oder „falsche“ Lichtfarbe – jede Farbe dient einem anderen Zweck. Beispielsweise ist bei Küchenlampen eine andere Lichtfarbe zweckmäßiger als bei Aussenleuchten, Bürobeleuchtung oder Kinderlampen. So sollte eine Decken- oder Wandleuchte im Wohnzimmer gemütliches warmes Licht abstrahlen. Für die Konzentration im Büro wäre jedoch tageslichtweises Licht, z.B. durch Rasterleuchten, oder ganz individuell auf dem Tisch leuchte eine Tisch- oder Bankerlampe, wesentlich besser. Generell unterscheidet man im Alltag warmweißes, neutralweißes und kaltweißes (auch „tageslichtweiß“ genannt) Licht. Die Lichtfarbe wird in „Kelvin“ gemessen. Je höher diese Zahl, desto kälter ist das Licht. Dies hängt maßgeblich mit der Wellenlänge und Energiedichte der jeweiligen Lichtfarbe zusammen. Warmweißes Licht ist eher gelblich und wirkt dadurch angelehnt an die Lichtausstrahlung von Feuer oder auch der Sonne sehr erwärmend und gemütlich. Es entspannt, macht allerdings auch müde, wodurch es in Büros und Produktionsstätten nicht zur Anwendung kommt. Warmweißes Licht hat eine Lichtfarbe von bis zu 3300 Kelvin – entspricht also der Wellenlänge von rotem und gelbem Licht. Neutralweißes Licht eignet sich am Besten als Grundbeleuchtung für eine sachliche Atmosphäre, ohne zu kalt oder zu warm zu wirken. Gerade bei Küchenlampen oder Badleuchten findet diese Lichtfarbe Anwendung: Die Räume wirken klarer und natürlicher. Dadurch wird ein produktives Klima geschaffen, ohne zu ausladend zu wirken. Das beste Licht für eine saubere Rasur spendet also eine neutralweiße Badlampe mit einer Kelvinzahl von 3300 bis 5000. Die Bezeichnung „Kaltweißes Licht“ ist irreführend, da es im Alltag häufig als künstlich und unnatürlich gilt. Jedoch ist dieses Licht, mit einer Kelvinzahl von mehr als 5000 das natürlichste Licht überhaupt und wird deshalb treffenderweise auch als „tageslichtweiß“ bezeichnet Solche Lichtquellen wirken eher anregend und konzentrationsfördernd, weshalb sie eine gute Wahl für das Arbeitszimmer und öffentliche Räume sind. Dieses Licht lässt sich am besten mit dem natürlichen Tageslicht kombinieren, ohne dass für das Auge unangenehme Spannungen auf Grund der verschiedenen Lichtfarben auftreten.

 

Lumen – technische Einheit der Lichthelligkeit

Während die Einheit „Watt“ den Stromverbrauch widerspiegelt, beschreibt „Lumen“ die genaue Lichtausbeute von Lichtquellen. So verbraucht eine Energiesparlampe und erst recht ein LED sehr viel weniger Watt als eine normale Glühbirne, können sie dennoch gleich viel oder gar mehr Lumen haben. Für das bessere Verständnis macht es trotzdem Sinn, den Vergleich zur ausgedienten Glühbirne zu ziehen. So hat eine 40 Watt Glühbirne beispielsweise eine Helligkeit von ungefähr 400 Lumen, eine 60W Glühbirne circa 600 Lumen. Um die gleiche Helligkeit zu erzeugen, wird aber beispielsweise je nach Technologie nur ein 6-9 Watt LED Leuchtmittel benötigt. Die Lumenzahl bleibt jedoch identisch. Somit lassen sich ohne Probleme auch Energiesparlampen oder LED Leuchtmittel in jegliche Wandlampen, Badleuchten, Aussenleuchten oder auch Küchenlampen einsetzen, wo zuvor eine 40 oder 60 Watt Glühbirne gute (jedoch im Vergleich teure) Dienste leistete.

OLED

Als OLEDs werden organische Leuchtidioden bezeichnet („Organic Light Emitting Diode“). Sie gelten als zukünftige Lichttechnologie, die völlig neue Möglichkeiten eröffnet. OLEDs bestehen aus hauchdünnen leuchtenden organischen Halbleitern und kommen vorwiegend großflächig zum Einsatz (Bildschirmbeleuchtung oder gar ganze Wände). Somit wirken sie weniger punktuell, wie z.B. E27 Leuchtmittel, sondern auf sehr große Flächen. So könnte es beispielsweise möglich sein, die Badleuchten oder herkömmliche Wandleuchten durch eine selbstleuchtende Tapete zu ersetzen, die dem Raum eine hohe Grundhelligkeit gibt. OLEDs strahlen kaum Wärme ab, sind stufenlos dimmbar und spenden ein gleichmäßiges farbechtes Licht. Außerdem lassen sie sich in nahezu allen Stoffen integrieren. Allerdings dürfte es bis zur Markreife und Anwendung im eigenem Heim noch eine Weile dauern. Bisherige Module sind noch recht empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen und haben noch eine zu geringe Lebensdauer (circa 10 000 Stunden). Jedoch eröffnet diese neue Technologie völlig neue Anwendungsbereiche und Möglichkeiten für Gewerbe und Privathaushalte.

 

 

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