Retro Pop

Pop Art bringt Farbe zurück ins Zimmer. Wo der Rest der Einrichtung in Weiß, Grau und Holz bleibt, ist die Leuchte das Objekt, das Haltung zeigt — orange, türkis, pink, in glänzendem Kunststoff oder gefärbtem Glas.

Was unterscheidet Pop von Retro?

Retro meint die Formensprache vergangener Jahrzehnte, Pop meint die Farbe. Eine Retro-Leuchte kann in Messing und Rauchglas gehalten sein; eine Pop-Leuchte ist bunt, glänzend und meist rund. Typisch für den Stil:

  • Kräftige, gesättigte Farben statt Erdtöne — Orange, Türkis, Pink, Knallrot
  • Runde und organische Formen, keine Kanten
  • Glänzende Oberflächen — Kunststoff, Chrom, farbiges Glas
  • Bewegung oder Effekt als Teil des Designs

Welche Lampe ist typisch Pop?

Die Lavalampe. In den Sechzigern zum Symbol des Jahrzehnts geworden und bis heute die Leuchte, die den Stil am direktesten trägt — weil sie Farbe und Bewegung verbindet. Für Räume, in denen sie wirken soll, gibt es sie auch in großen Formaten unter Lavalampen groß.

Als Deckenlicht sind Kugel-Pendelleuchten die zweite typische Form — je größer die Kugel, desto stärker der Sechziger-Bezug. Farbiges Glas findest du unter Glaslampen.

Farbe dosieren

Eine Faustregel aus der Gestaltung: Ein kräftiger Farbton pro Raum, höchstens zwei. Wenn Sofa, Teppich und Leuchte alle laut sind, hebt sich nichts mehr ab. Setze die Pop-Leuchte gegen einen ruhigen Hintergrund — eine orange Lavalampe vor weißer Wand wirkt stärker als vor gemusterter Tapete.

Wer die Formensprache mag, aber weniger Farbe möchte, findet sie unter Retro Lampen und Retro Stehlampen.